Viele Beanstandungen lassen sich bereits vor der Übergabe an die Airline vermeiden. Entscheidend ist, Verpackung, Kennzeichnung, Dokumentation und den tatsächlichen Zustand der Sendung gemeinsam zu prüfen.
UN-Nummern, Gefahrzettel, Ausrichtungspfeile oder zusätzliche Markierungen fehlen oder sind nicht korrekt angebracht.
Unvollständige Shipper’s Declarations, falsche Mengenangaben oder fehlende Pflichtangaben führen häufig zu Beanstandungen.
Eine vorhandene UN-Zulassung allein reicht nicht. Verpackungsart, Innenverpackung, Menge und Verpackungsgruppe müssen zusammenpassen.
Eingedrückte Kartonagen, beschädigte Kisten oder undichte Verschlüsse können die Annahme verhindern.
Bei UN 1845 sublimiert Trockeneis kontinuierlich. Vor dem Weitertransport muss geprüft werden, ob die Menge noch ausreicht.
Alte Labels, verdeckte Angaben oder nicht übereinstimmende Informationen zwischen Packstück und Dokumentation können Probleme verursachen.
7. Keine vollständige Abschlusskontrolle
Viele Fehler entstehen nicht während der Vorbereitung, sondern bleiben bis zum Ende unentdeckt. Deshalb sollte jede Gefahrgutsendung unmittelbar vor der Übergabe noch einmal als Gesamtsystem geprüft werden.
Was ein professioneller Pre-Check bringt
Ein Pre-Check reduziert das Risiko, dass eine Sendung erst am Flughafen auffällt. Je nach Auftrag prüft ServPack Verpackung, Kennzeichnung, Dokumentation, sichtbaren Zustand und die Übereinstimmung aller relevanten Angaben.
Was ServPack übernimmt
Fazit
Die meisten Beanstandungen entstehen nicht durch ein einziges großes Problem, sondern durch mehrere kleine Abweichungen. Wer Verpackung, Kennzeichnung und Dokumentation vor dem Versand gemeinsam prüft, reduziert Verzögerungen und unnötige Zusatzkosten deutlich.

