Bei großen Maschinen, Anlagen und hochwertigen Industriekomponenten ist nicht nur der Haupttransport relevant. Schon der Weg zu einem externen Verpackungsbetrieb kann zusätzlichen Aufwand bedeuten. Eine Inhouse-Verpackung verlagert den Verpackungsprozess deshalb direkt an den Standort des Packguts.
Große oder schwere Maschinen verursachen bei zusätzlichen Transportbewegungen schnell erheblichen organisatorischen Aufwand.
Bei empfindlichen Komponenten ist jeder zusätzliche Umschlag ein weiterer Prozessschritt, der geplant und abgesichert werden muss.
Abmessungen, Gewicht, Schwerpunkt, empfindliche Bereiche und mögliche Befestigungspunkte bilden die Grundlage des Verpackungskonzepts.
Holzkiste, Unterbau, Fixierung und Schutzmaßnahmen werden nach Packgut und vorgesehenem Transportweg geplant.
Die spätere Transportkette beeinflusst die Anforderungen an Sicherung, Handling und Schutz.
Die Arbeit vor Ort kann mit Produktion, Bereitstellung, Verladung und Abholung abgestimmt werden.
Wann ist Inhouse-Verpackung besonders interessant?
Sie bietet sich vor allem an, wenn Maschinen groß, schwer, empfindlich oder nur mit erheblichem Aufwand zu einem Verpackungsstandort transportiert werden könnten. Auch bei mehreren Packstücken oder projektbezogenen Verpackungsarbeiten kann die Durchführung vor Ort organisatorische Vorteile bieten.
Was muss vor Ort vorbereitet sein?
Für einen effizienten Ablauf müssen unter anderem Zugang zum Packgut, ausreichende Arbeitsfläche und die vorgesehenen Handlingmöglichkeiten berücksichtigt werden. Je früher diese Rahmenbedingungen abgestimmt sind, desto besser lässt sich der Verpackungseinsatz planen.
Die Kiste ist nur ein Teil der Lösung
Professionelle Maschinenverpackung bedeutet mehr als eine Außenhülle aus Holz. Entscheidend sind Unterbau, Fixierung, Schutz empfindlicher Bereiche und die Abstimmung auf das spätere Handling. Mehr dazu im ServPack-Fachbeitrag „Exportverpackung für Maschinen: Worauf es bei Holzkisten wirklich ankommt“.
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Fazit
Nicht jede Maschine muss erst zum Verpacker gebracht werden. Gerade bei großen, schweren oder empfindlichen Industriegütern kann es sinnvoll sein, den Verpackungsprozess direkt an den Standort des Packguts zu verlagern.

